Konzert am 8. OKTOBER: Johann Sebastian Bach – doppelchörige Motetten, Max Reger – Choralbearbeitungen

Das große Chorkonzert mit dem Titel „J. S. Bach – doppelchörige Motetten,  M. Reger – Choralbearbeitungen“ am Samstag, 8. Oktober um 17.00 Uhr, wirft seine Schatten voraus. Der verbilligte Kartenvorverkauf ist ausschließlich im Getränkehaus Mord (Mühlenstraße; Montag Ruhetag) und bei KMD Georg Popp eingerichtet. Restkarten sind an der Abendkasse ab 16.00 Uhr erhältlich. Der Preis einer Eintrittskarte liegt zwischen 6,- und 16,- Euro, es werden die bei uns üblichen Ermäßigungen gewährt. Familienkarten sind ausschließlich bei KMD Georg Popp erhältlich.

Johann Sebastian Bach komponierte vier doppelchörige Motetten, meistens als Auftragskompositionen betuchter Leipziger Bürger zu Begräbnissen. Diese Motetten sind für zwei selbständige vierstimmige Chöre komponiert, Bach hat bei Aufführungen nachweislich oft auch jedem Chor eine eigene Instrumentengruppe zugeordnet. Als der berühmte Wolfgang Amadeus Mozart bei einem Besuch in Leipzig die Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ hörte, war er so begeistert und fasziniert, dass er sich eine Partiturabschrift erbat, die noch heute im Archiv in Salzburg aufbewahrt wird. 

Programminformationen

Von den vier Motetten singt die Domkantorei und ein zahlenmäßig kleinerer, zweiter Chor zu Beginn  „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ und „Komm, Jesu, komm“.  Als krönender Schlußpunkt wird dann in dieser Besetzung die Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ erklingen. Die Domkantorei und der kleine Chor werden jeweils von einem Instrumental-Quartett (Streicher und Holzbläser), Kontrabaß und Orgel-Continuo begleitet.

Die vierte doppelchörige Motette „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“ wird nur von einem Doppelquartett, begleitet durch Violoncello, Kontrabaß und Orgel-Continuo aufgeführt.

Damit die Chorsänger auch einmal verschnaufen können, wird Kantor Philipp Popp aus Eisenberg kürzere Choralbearbeitungen des diesjährigen Jubilars Max Reger spielen.

Alle Chorsänger stellen sich den hohen Anforderungen mit vielen zusätzlichen Sonderproben, in denen auch die Freude über diese schier unglaublichen Kompositionen, Höhepunkt des barocken kontrapunktischen Schaffens, wächst.

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