Kantor

Vita KMD Georg Popp

KMD Georg Popp

KMD Georg Popp

Georg Popp wur­de 1959 in Det­mold gebo­ren.

Sei­ne Schul­aus­bil­dung schloss er 1979 mit dem Abitur am Musi­schen Chris­ti­an-Diet­rich-Grab­be-Gym­na­si­um in Det­mold ab.
1980 wur­de Georg Popp an der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik in Köln imma­tri­ku­liert. 1985 schloss er sein Hoch­schul­stu­di­um mit Abschluß der A-Prü­fung ab.

Im glei­chen Jahr wur­de er als Kan­tor in Nor­den­ham-Ble­xen an der dor­ti­gen St. Hip­po­lyt-Kir­che und als Kreis­kan­tor des Kir­chen­krei­ses But­ja­din­gen (Evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Kir­che in Olden­burg) ange­stellt.
Seit 1994 ist er  als Kan­tor am St. Mari­en-Dom Fürstenwalde/Spree im Kir­chen­kreis Oder­land-Spree (Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin — Bran­den­burg — schle­si­sche Ober­lau­sitz) beschäf­tigt.
In Fürs­ten­wal­de exis­tiert eine jahr­zehn­te­lan­ge, geglie­der­te und auf­ge­bau­te Kan­to­rei­ar­beit, die sich in die Grup­pen Spat­zen­chor, Kin­der­chor, die Kin­der- und Jugend­kan­to­rei, die St. Mari­en-Dom­kan­to­rei, Mari­en-Ensem­ble sowie den Posau­nen­chor glie­dert.

Die Arbeit in ver­schie­de­nen Gre­mi­en auf lan­des­kirch­li­cher Ebe­ne wie Posau­nen­dienst oder Ver­bands­rat des Kir­chen­mu­si­ker­ver­ban­de­sist ist KMD Georg Popp sehr wich­tig.

KMD Georg Popp nach der Aufführung des "Messias", Weihnachten 2012

KMD Georg Popp nach der Auf­füh­rung des "Mes­si­as", Weih­nach­ten 2012

Seit der Wie­der­ein­wei­hung des St. Mari­en-Domes im Jah­re 1995 mach­te er sich beson­ders ver­dient um den Bau der gro­ßen Dom­or­gel. Er war Initia­tor und trei­ben­de Kraft und zeich­ne­te ver­ant­wort­lich, was die Ver­eins-Sat­zung mit Kör­per­schafts-Steu­er-Recht (Finanz­amt), die Pla­nung von Aktio­nen und Akti­vi­tä­ten aber auch die Finanz­buch­hal­tung und sämt­li­che Kor­re­spon­denz mit einem Kreis von Freun­den und För­de­rern (ca. 800 Per­so­nen oder Insti­tu­tio­nen aus dem In- und Aus­land) betrifft. Dabei wur­de er mass­geb­lich vom „Freun­des­kreis Dom­or­gel“  unter­stützt, der sich seit Novem­ber 1996 um die finan­zi­el­len Mit­tel für die Dom­or­gel küm­mer­te.
Der „Freun­des­kreis Dom­or­gel“ orga­ni­sier­te zudem selb­stän­dig die Rei­he der Bene­fiz­kon­zer­te  PRO ÓRGANO  (1. Kon­zert 04.02.1996 bis zum 80. Kon­zert am 06.11.2005), instal­lier­te eine Orgel­aus­stel­lung auf über 16 Tafeln an der Nord­sei­te im Kir­chen­schiff und küm­mer­te sich um die Bereit­stel­lung wei­te­rer finan­zi­el­ler Mit­tel für die­ses Pro­jekt. Durch die­ses gro­ße Enga­ge­ment und den per­sön­li­chen Ein­satz aller 8 Mit­glie­der des Freun­des­krei­ses konn­ten ins­ge­samt über 700.000,- Euro ein­ge­wor­ben wer­den (ohne kir­chen­ge­meind­li­che, kreis­kirch­li­che oder lan­des­kirch­li­che finan­zi­el­le Unter­stüt­zung!). Nun wird für die Erhal­tung und Pfle­ge die­ses Instru­men­tes gespart und eine Rück­la­ge ange­legt, die in eini­gen Jah­ren  eine Gene­ral­über­ho­lung und Rei­ni­gung  ermög­li­chen soll.

Der gewal­ti­ge Zeit­auf­wand hat sich für KMD Georg Popp, den „Freun­des­kreis Dom­or­gel“ und vor allen Din­gen für die Gemein­de gelohnt: Am Refor­ma­ti­ons­tag 2005 wur­de die Orgel ein­ge­weiht. Die Dom­or­gel ist die zur Zeit größ­te Orgel im Land Bran­den­burg (IV/64). Nicht zuletzt des­halb und auf­grund sei­nes gro­ßen Enga­ge­ments und der Bedeu­tung der Dom­or­gel wur­de KMD Georg Popp durch die Stadt Fürs­ten­wal­de im Janu­ar 2006  der „Gol­de­ne Rabe“ ver­lie­hen.

Beson­ders wich­tig und hier im Osten der Bun­des­re­pu­blik gera­de­zu uner­läss­lich ist ihm der Kon­takt und die Koope­ra­ti­on mit der Stadt und dem Land­kreis. Die St. Mari­en-Dom­kan­to­rei und der Posau­nen­chor Fürs­ten­wal­de unter­stüt­zen musi­ka­lisch gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten (Volks­trau­er­tag, Gedenk­tag des Inter­nie­rungs­la­gers Ket­schen­dorf bei Fürs­ten­wal­de).

Mit sei­ner Frau, Cor­ne­lia Popp, die auch den Spat­zen- und den Kin­der­chor sowie das Block­flö­ten­en­sem­ble „Sona­ti­na“ lei­tet, kon­zer­tier­te Kan­tor Popp zusam­men in Gemein­den der Part­ner­kir­che der UCC in Pennsylvania/USA, wohin er auch zusam­men mit sei­nen Kin­dern zu einer Weih­nachts­kon­zert­tour­nee Ende 2007 ein­ge­la­den wur­de.

Mit Wir­kung vom 1. Dezem­ber 2006 wur­de Kan­tor Georg Popp durch die Kir­chen­lei­tung der Evan­ge­li­sche Kir­che Ber­lin — Bran­den­burg — schle­si­sche Ober­lau­sitz (EKBO) der Titel eines Kir­chen­mu­sik­di­rek­tors ver­lie­hen.