Chorleben

Chorprobe

Chor­pro­be

Hier kön­nen Sie einen klei­nen Blick hin­ter die Kulis­sen der St. Mari­en-Dom­kan­to­rei wer­fen und etwas über die Men­schen erfah­ren, die viel Zeit und Hin­ga­be in ihre Arbeit in den Pro­ben oder den Rüs­ten des Chors inves­tie­ren.

Etwa 60 bis 70 Frau­en und Män­ner aus Fürs­ten­wal­de und Umge­bung gehö­ren zur Zeit zur St. Mari­en-Dom­kan­to­rei.

Jeden Don­ners­tag um 19.30 Uhr trifft man sich im Chor­saal des Doms, einem gro­ßen Pro­ben­raum, der direkt unter dem Pro­spekt der Gro­ßen Dom­or­gel liegt. Eine lebens­fro­he und lie­be­vol­le Gemein­schaft ist die­ser Chor. Frau­en und Män­ner, die zum ers­ten Mal hier­her kom­men, wer­den acht­sam und freund­lich auf­ge­nom­men, man begeg­net ihnen mit Mensch­lich­keit und Wär­me.

In einer Probenpause

In einer Pro­ben­pau­se

Manch­mal fällt es Kan­tor Popp gar nicht leicht, zum Pro­ben­be­ginn die vie­len Gesprä­che, das Lachen, die freund­li­chen Begrü­ßun­gen und Umar­mun­gen der Chor­sän­ge­rin­nen und Chor­sän­ger zu unter­bre­chen. Es gibt so viel aus­zu­tau­schen, wenn man sich eine Woche lang nicht gese­hen hat.

Die Frau­en und Män­ner, die sich in der Dom­kan­to­rei zusam­men­ge­fun­den haben, stel­len eine wirk­lich bun­te Grup­pe dar. Da gibt es Alte und Jun­ge, Gesun­de und weni­ger Gesun­de, da gibt es Erzie­he­rin­nen, Pen­sio­nä­re, Apo­the­ke­rin­nen, Bau­in­ge­nieu­re, Ärz­tin­nen, Stadt­ver­ord­ne­te, Leh­rer, Kin­der­gärt­ne­rin­nen, Pfle­ger, Leh­rer, Geschäfts­füh­rer oder Kran­ken­schwes­tern, man­che von ihnen spie­len ein Instru­ment, teil­wei­se schon seit Jahr­zehn­ten, ande­re üben sich noch flei­ßig im Noten­le­sen und derer ande­re. Wäh­rend der Eine erst ein gutes hal­bes Jahr im Chor singt, gibt es "Oldies", die stolz auf bereits 30, 40 oder 50 Jah­re Chor­mit­glied­schaft und mehr zurück­bli­cken kön­nen.

Von allen Sängerinnen und Sängern der Kantorei überaus geschätzt: Korrepetitor und Organist Winfried Nowak

Von allen Sän­ge­rin­nen und Sän­gern der Kan­to­rei über­aus geschätzt: Kor­re­pe­ti­tor und Orga­nist Win­fried Nowak

Da steht ein Sän­ger neben einem ande­ren, der zum ers­ten Mal den "Mes­si­as" mit­singt, wäh­rend ihn der Ande­re schon gesun­gen hat, als Ers­te­rer noch nicht ein­mal das Licht der Welt erblickt hat­te. Es ist jedes Mal ein klei­nes Wun­der für mich, Teil einer solch beson­de­ren Grup­pe von Men­schen zu sein.

Sie alle eint die Lie­be zur Musik, die Freu­de am Sin­gen und die Mit­mensch­lich­keit und Wär­me für­ein­an­der. Sind das nicht wun­der­ba­re Vor­aus­set­zun­gen, den HERRN mit Musik zu prei­sen und für ihn zu sin­gen?

Ste­phan West­phal