Der Kartenvorverkauf für das Weihnachtskonzert am 26.12.15 hat begonnen

Weihnachtskonzert 2015, 26.12.15, 17 UhrAm Sams­tag, den 26. Dezem­ber,  um 17.00 Uhr  wer­den in dem tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­kon­zert die Kan­ta­te „Vom Him­mel hoch“ (Max Reger), sowie das Weih­nachts­ora­to­ri­um op. 5 des roman­ti­schen Kom­po­nis­ten Hein­rich Fide­lis Mül­ler erklin­gen.
Sei­ne im 19. Jahr­hun­dert häu­fig und gern auf­ge­führ­te Kom­po­si­ti­on glie­dert sich in sechs Tei­le: Sehn­sucht nach dem Erlö­ser – Ave Maria – die Geburt – die Hir­ten bei der Krip­pe – die hei­li­gen drei Köni­ge – Weih­nachts­ju­bel.  Als Cho­rä­le ver­wen­det er volks­tüm­li­che und den Gläu­bi­gen lieb­ge­wor­de­ne Lie­der wie „Es ist ein Ros’ ent­sprun­gen“, „Stil­le Nacht“, „Zu Beth­le­hem gebo­ren“, um nur eini­ge zu nen­nen.
Inspi­riert wur­de Hein­rich Fide­lis Mül­ler stark durch den Besuch der Ober­am­mer­gau­er Pas­si­onspie­le. Er sel­ber schreibt dazu im August 1879: "Bei jenen ein­zi­gen Auf­füh­run­gen des Ober­am­mer­gau­er Passionsspiels…waren mir im Ver­lau­fe der Pas­si­on beson­ders jene Sze­nen ergrei­fend erschie­nen, in denen eine Hand­lung sich nach Art der leben­den Bil­der gestal­te­te… So konn­te ich auch den Gedan­ken nicht wie­der los wer­den, daß es weit ergrei­fen­der und wir­kungs­vol­ler gewe­sen wäre, wenn nach Art der mit­tel­al­ter­li­chen geist­li­chen Spie­le zu den betref­fen­den Sze­nen… die ein­fa­chen alten, kräf­ti­gen und hertzin­ni­gen Kir­chen- und geist­li­chen Lie­der zum Vor­trag gekom­men wären. … Aus die­sen und ähn­li­chen Gedan­ken erwuchs der Plan, vor allem ein klei­nes Weih­nachts­spiel nach den eben beton­ten Grund­sät­zen zu kom­po­nie­ren. Der Ein­druck, den die­se Art Musik mit den jedes­ma­li­gen leben­den Bil­dern der hl. Hand­lung auf das Publi­kum mach­te, war ein ganz uner­war­te­ter … alle erschie­nen tief ergrif­fen und in eine from­me Wei­he ver­senkt …  Möge die­ser beschei­de­ne Ver­such, das Weih­nachts­fest wie­der mehr dem christ­li­chen Geist zurück­zu­ge­ben, über­all geseg­net sein!"
WeihnachtskonzertIm Jah­re 1930 hat­te die­ses Weih­nachts­ora­to­ri­um bereits die 50. Auf­la­ge. Zu Mül­lers Leb­zei­ten wur­de das Ora­to­ri­um in über  2.000 Orten Deutsch­lands auf­ge­führt, dazu auch in der Schweiz, in Süd­afri­ka (Natal) und mit ita­lie­ni­schem Text in Mai­land.
Als Solis­ten wir­ken Ulri­ke Popp (Pots­dam, Sopran) und Masan­o­ri Hatsu­se (Ham­burg, Tenor) mit. Es sin­gen der Kin­der­chor, die Kin­der- und Jugend­kan­to­rei sowie die St. Mari­en-Dom­kan­to­rei. Sie wer­den beglei­tet von einem Orches­ter Ber­li­ner und Bran­den­bur­ger Musi­ker. Die Kan­ta­te von Reger wird von der Orgel­em­po­re aus auf­ge­führt, das Weih­nachts­ora­to­ri­um Mül­lers erklingt dann von unten (vor dem Altar), also im Ange­sicht der Zuhö­rer.
Ein­tritts­kar­ten im ver­bil­lig­ten Vor­ver­kauf (10,- bis 20,- Euro; es wer­den die bei uns übli­chen Ermä­ßi­gun­gen gewährt) gibt es ab sofort im Geträn­ke­haus Mord, Müh­len­stra­ße 17. Rest­kar­ten gibt es an der Abend­kas­se, die ab 16.00 Uhr im Nord­an­bau öff­net.

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