Domorgel

Auf dieser Seite finden Sie umfangreiche Informationen zu den Orgeln im Dom St. Marien in Fürstenwalde und ihrer (Entstehungs-) Geschichte.

Blick in das Kirchenschiff mit Emporen und großer Domorgel

Blick in das Kirchenschiff mit Emporen und großer Domorgel

Die frühen Orgeln bis 1910

(nach oben ↑)
Bis zum Jahre 1576 hatte der St. Marien-Dom zwei Orgeln, die aber einem großen Stadtbrand zum Opfer fielen. Genaueres lässt sich über diese Instrumente aber nicht sagen. Von 1590-1592 baute der Orgelbauer Martin Grabow, der zeitweilig seine Werkstatt auch in Fürstenwalde hatte, eine Orgel, die 1756 bei der totalen Renovation abgerissen werden mußte.

Der berühmte Orgelbauer Gottlieb Scholtze aus Neuruppin stellte im Jahre 1772 einen Orgelneubau mit drei Manualen und Pedal fertig. Sie besaß 41 klingende Stimmen, welche sich auf drei Manuale und Pedal wie folgt verteilten:

A. Hauptwerk   B. Oberwerk
1. Prinzipal 8′ 13. Prinzipal 8′
2. Sordun 16′ 14. Quintatön 8′
3. Rohrflöte 8′ 15. Gedact 8′
4. Octave 4′ 16. Octave 4′
5. Spitzflöte 4′ 17. Flaut traverso 4′
6. Quinte 3′ 18. Rohrflöte 4′
7. Superoctave 2′ 19. Nassat 3′
8. Sedecima 1′ 20. Waldflöte 2′
9. Scharf 5 fach 21. Quinte 1 1/2′
10. Cornet 3 fach 22. Flageolet 1′
11. Clarinet 3 fach 23. Mixtur 3 fach
12. Trompet 8′ 24. Vox humana 8′
C. Unterwerk D. Pedal
25. Gedact 8′ 33. Prinzipal 16′
26. Octave 4′ 34. Subbaß 16′
27. Unda maris 4′ 35. Gemshorn 8′
28. Rauschquinte 5′ 36. Quinte 6′
29. Octave 2′ 37. Octave 4′
30. Tertie 1 3/5′ 38. Choralflöte 2′
31. Quinte 1 1/2′ 39. Posaune 16′
32. Mixtur 3 fach 40. Trompet 8′
41. Clarine 4′
Dazu 5 Bälge à 10′ lang und 5′ breit.
Kostenanschlag der Orgelbau-Anstalt W. Sauer, Frankfurt a. O.

Kostenanschlag der Orgelbau-Anstalt W. Sauer, Frankfurt a. O.

Der Prospekt dieser schönen Orgel wurde bei einem erneuten Neubau (1908-10) beibehalten.

Dieser wurde von der Orgelbaufirma Sauer aus Frankfurt (Oder) erstellt und von dem fast achtzigjährigen Wilhelm Sauer als dessen letztes Werk nach dem Einweihungskonzert einer breiten Öffentlichkeit erläutert.

Dieses Instrument besaß ebenfalls drei Manuale, Pedal und 50 klingende Stimmen und wurde von dem Rendanten Fritz Grasnick gestiftet.

Die genaue Disposition ist ebenfalls bekannt:

I. Manual  C – g’’’,  56 Tasten

1. Prinzipal 16′ 8. Trompete 8′
2. Prinzipal 8′ 9. Octave 8′
3. Starktonprinzipal 8′ 10. Rohrflöte 4′
4. Flûte harmonique 8′ 11. Rauschquinte 4′
5. Viola di Gamba 8′ 12. Mixtur 2 fach
6. Rohrflöte 8′ 13. Cornett 4 fach
7. Gemshorn 8′

II. Manual  C – g’’’,  56 Tasten

14. Prinzipal 8′ 21. Dulciana 8′
15. Bordun 16′ 22. Clarinett 8′
16. Konzertflöte 8′ 23. Octave 4′
17. Spitzfloete 8′ 24. Traversfloete 4′
18. Salicional 8′ 25. Piccolo 2′
19. Gedackt 8′ 26. Progressio 2-4 fach
20. Quintatön 8′

III. Manual  /  Schwellwerk  /   C – g’’’,  56 Tasten

27. Geigenprincipal 8′ 33. Lieblich Gedackt 8′
28. Lieblich Gedackt 16′ 34. Oboe 8′
29. Solofloete 8′ 35. Fugara 4′
30. Aeoline 8′ 36. Fernfloete 4′
31. Viola 8′ 37. Sesquialter 2 fach
32. Voix céleste 8′ 38. Flautino 2′

Pedal     C – f’,  30 Tasten

39. Untersatz 32′ 45. Quintbass 10 2/3′
40. Principalbass 16′ 46. Octavbass 8′
41. Violonbass 16′ 47. Gedacktbass 8′
42. Subbass 16′ 48. Violoncello 8′
43. Lieblich Gedackt 16′ 49. Trompete 8′
44. Posaune 16′ 50. Octave 4′

Koppeln und Kombinationen

3 Manualkoppeln II zu I, III zu I, III zu II   Mezzofortepedal
3 Pedalkoppeln zum I., II. und III. Manual Absteller der Rohrwerke
Superoctavkoppel I.  Manual Frei einstellbare Combination
Suboctavkoppel II.  und   I. Manual Rollschweller für das ganze Werk
Mezzoforte Absteller des Rollschwellers
Forte Absteller der Handregistrierung
Tutti Jalousieschweller für das III. Manual
Pianopedal

Bildmaterial aus der Zeit zwischen 1908 und 1945:

Die Orgeln nach dem 2. Weltkrieg bis zur Wiedereinweihung des Doms

(nach oben ↑)
Bei der Zerstörung des Domes im April 1945 wurde auch die 50stimmige Orgel der Orgelbaufirma Sauer aus Frankfurt (Oder) nach 35 Jahren Opfer der Kriegszerstörung.

Kleine, fahrbare Orgel der Orgelbaufirma Sauer, Frankfurt (Oder)

Kleine, fahrbare Orgel der Orgelbaufirma Sauer, Frankfurt (Oder)

In der seit dem Krieg genutzten Domnotkirche baute Sauer 1953 eine Orgel mit 17 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Ein kleines dreiregistriges Portativ stand ebenfalls dort, ist aber seit dem „Umzug“ in den Dom nicht mehr genutzt worden, da viele Mängel und starke Abnutzungserscheinungen ein Spielen unmöglich machten. Die Pfeifen wurden verkauft bzw. versteigert.

Rechtzeitig zur Domeinweihung 1995 wurde ebenfalls von der Orgelbaufirma Sauer eine kleine, fahrbare Orgel geliefert.

Register der kleinen Sauer-Orgel

Register der kleinen Sauer-Orgel

Von ihrer Größe und Klangvolumen ist sie zwar für den Domsaal konzipiert, kann dort aber aufgrund zu großer Trockenheit und hoher Temperatur nicht mehr stehen. Sie wird als Begleitinstrument für Chor und Solisten und für Gottesdienste genutzt und steht vorne rechts vor dem Chorumgang.

Diese kleine Orgel ist fahrbar, ihre 14 Register – zählt man die Kombination von Nasard und Terz als Sesquialtera und sowohl den Vorabzug Quinte als auch den Gedacktbaß als eigenständige Register – verteilen sich auf zwei Manuale und Pedal. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch, drei Koppeln als Fußtritte rechts verbinden die einzelnen Werke. Orgelbaumeister Peter Fräßdorf hat sie intoniert. Ihre Disposition lautet:

I. Manual – Hauptwerk II. Manual – Positiv
1. Rohrflöte 8′ 8. Holzgedackt 8′
2. Prinzipal (Prospekt) 4′ 9. Blockflöte 4′
3. Waldflöte 2′ 10. Nasard 2 2/3′
4. Quinte  (Vorabzug v.
Mixtur)
1 1/3′ 11. Prinzipal (Prospekt) 2′
Mixtur  4fach 1 1/3′ 12. Terz 1 3/5′
5. Schalmei – Oboe 8′ 13. Tremulant
6. Tremulant
Pedal
7. Subbaß 16′
14. Gedacktbaß 8′

Die neue große Domorgel

Die Geschichte der neuen Domorgel

(nach oben ↑)

Spieltisch der großen Domorgel

Spieltisch der großen Domorgel

Doch die St. Marien-Domgemeinde wünschte sich auch eine große Domorgel, die wie zu früheren Zeiten ihren Platz auf der 2. und 3. Empore bekommen und so den ganzen Raum mit ihrem Klang erfüllen sollte. In Anlehnung an die Größe der vollkommen zerstörten alten Domorgel, so der Wunsch für die neue Orgel, sollten auch hier etwa 50 Register auf drei Manuale und Pedal verteilt sein. Darüber hinaus sollte sich ein architektonisch besonderer Prospekt (Gehäuse) möglichst harmonisch dem Raum anpassen und ein  gleichwertiges Gegenüber zu  Altar und Sakramentenhaus darstellen.

Um diese Wünsche in die Realität umzusetzen, wurde der „Freundeskreis Domorgel“ gegründet, der dieses Projekt allein und eigenverantwortlich vorantrieb und sich um die Finanzierung kümmerte. Diese kleine Gruppe von nur acht Menschen unter Leitung von KMD Popp konnte von November 1996 bis Oktober 2005 durch ihr großes Engagement und vielfältigste Aktivtäten sage und schreibe über 700.000 € an Spenden einwerben.

Zimbelstern an der großen Domorgel

Zimbelstern an der großen Domorgel

Es wurden Entwürfe für eine große Domorgel mit den genannten Anforderungen bei sechs namhaften Orgelbauern in Auftrag gegeben, doch hätten diese Vorschläge bei Umsetzung bis zu 1,8 Millionen DM gekostet. Dann gab es eine jedoch eine unverhoffte „Wende“ in der bisherigen Planung.

Durch ein Konzert des Thomanerchores aus Leipzig im Herbst 1998 ergab sich zufällig die Möglichkeit,  die dreimanualige Orgel der Thomaskirche Leipzig (Nordempore) zu kaufen, da die Leipziger zum großen Bach-Jahr 2000 an dieser Stelle eine neue Orgel in Auftrag gegeben hatten. Das dadurch zur Verfügung stehende, erst 32 Jahre alte Instrument war 1966 von der Potsdamer Orgelbauwerkstatt Alexander Schuke gebaut worden.

Entwurfszeichung der Neuer Orgel im St. Marien-Dom zu Fürstenwalde/Spree von Alexander Schuke/Potsdam

Entwurfszeichung der Neuer Orgel im St. Marien-Dom zu Fürstenwalde/Spree von Alexander Schuke/Potsdam

Die St. Marien-Domgemeinde kaufte 1999 die zur Verfügung stehende Orgel von der Gemeinde , die dann im Mai 1999 aus der Thomaskirche Leipzig ausgebaut und sicher auf der 3. Empore des Domes eingelagert wurde. Damit rückte man dem Ziel, dass diese Orgel nun in mehreren Etappen die neue, große Domorgel der St. Marien-Domes werden sollte ein großes Stück näher, auch wenn noch viel Arbeit bevor stand.

Orgelgehäuse große Domorgel

Orgelgehäuse große Domorgel

Doch: eine Orgel ist kein Schrank. Einen Schrank kann man auseinandernehmen, transportieren und am neuen Ort wieder zusammensetzen, die Fächer verändern und andere Sachen als vorher in den Schrank legen. Bei einer Orgel ist das anders. Die neue „alte“ Orgel war für die nördliche Seitenempore der Thomaskirche konstruiert worden und asymmetrisch. Und da sie dreißig Jahre alt war, hatte sie auch schon einige bauliche Veränderungen erfahren, die nicht alle von Vorteil war. So wurde all das aus der Thomaskirche ausgebaut, was im Fürstenwalder Dom wieder eingebaut werden konnte. Darüber hinaus wurde ein neues Konzept erarbeitet, wie man die Orgel mittig auf zwei Emporen stellen würde.

So konnte im Ergebnis der konzeptionellen Überlegungen am Ende des Jahres 2000 das neue Orgelgehäuse, eine Stahl-Holz-Konstruktion, die sich auf die 2. und 3. Empore verteilte und es auf stattliche 18 Tonnen Gewicht brachte, bewundert werden. Das neue Orgelgehäuse passte sich sowohl farblich als auch architektonisch sehr gut dem Raum an. Zusätzlich wurde für den Chor ein Podest rechts und links des zukünftigen Spieltisches gebaut, so daß bei Gottesdiensten oder auch Konzerten besseres Sehen und Hören für die Choristen gewährleistet sein würden.

Im Oktober 2001 wurden der neue viermanualige Spieltisch und die überholten Leipziger Windladen geliefert und montiert.

Große Domorgel - Blick von der Chorempore

Große Domorgel – Blick von der Chorempore

Zur Freude aller erklangen am Reformationstag 2002 erstmals drei Register der Domorgel: Rohrflöte 8‘ (Positiv), Gedackt 8‘ und Blockflöte 4‘ (beide Unterwerk). Diese klanglichen „Vorboten“ füllten den ganzen Dom und vermittelten einen Eindruck, welche großartigen Klangmöglichkeiten noch bevorstehen würden.

Im Januar und Februar 2003 wurden sechs Orgelbauer tätig, um die Windversorgung aller einzelnen Werke zu komplettieren sowie die Tonmechanik und die höchst komplizierte, elektrische Registratur fertigzustellen. Ab Mitte August kümmerten sich dann zwei Intonateure intesiv um die Domorgel.

Im Innern der großen Domorgel

Im Innern der großen Domorgel

Doch waren noch weitere, wenn auch letzte Arbeitsschritte auszuführen: die Überholung, das Reinigen und Aufarbeiten des restlichen „Leipziger“ Pfeifenwerkes, wobei jede Pfeife einzeln bearbeitet und klanglich dem Raum und den anderen Pfeifen angepaßt werden musste. Es gab zu dieser Zeit noch eine begrenzte Anzahl von originalen Orgelpfeifen aus der Thomaskirche Leipzig, der Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs, die beim Aufbau in die Domorgel keine Verwendung fanden. Diese wurden verkauft, um weitere Mittel für den Aufbau der Orgel zu sammeln. Daneben waren gerade in den Anfangsjahren Spenden in Form einer „Orgelaktie“ ein wichtiger Baustein der Finanzierung der großen Domorgel. Für 250,- €  konnte symbolisch eine Orgelpfeife gestiftet werden. Dem ideellen Teilhaber an der Orgel wurde dafür eine Urkunde ausgestellt, sein Name sowohl an der Tafel der Orgelausstellung als auch auf einer Pfeife angebracht.

Am Reformationstag 2003 konnten alle Register aus Leipzig in einem Festgottesdienst und Festkonzert und sich anschließendem „Festmonat“ zur Orgeleinweihung gespielt werden. Unzählige Menschen waren erfüllt und dankbar über das bisher Erreichte.

Blick auf den heutigen Zustand der Domorgel

Blick auf den heutigen Zustand der Domorgel

Ende 2004 erklangen die ersten fünf Register des neuen Schwellwerkes, welches die bis dahin barocken Klangfarben um einige des 19. Jahrhunderts ergänzte. Die noch fehlenden Register wurden im Herbst 2005 eingebaut. Ganz besonders zu nennen ist der Einbau von zwei Zimbelsternen mit je 7 Bronzeglocken. Dieses Effektregister, so sagt man unter Orgelliebhabern, verleiht gerade einer triumphalen Orgelmusik einen weiteren zusätzlichen und von vielen Zuhörern als feierlich empfundenen Akzent.

Die nun fertig gestellte Orgel konnte am Reformationstag 2005 durch den damaligen Bischof Dr. Wolfgang Huber „eingeweiht“ werden. Die „Königin“ erlebte an diesem Tag und in der sich anschließenden Festwoche viel Zuspruch und Beifall.

Und hier eine Hörprobe unserer „Königin“: „O du fröhliche“, Christnachts-Gottesdienst 2015, Gemeinde, Domkantorei, Posaunenchor (Aufnahme: Christoph Trunte)

„O du fröhliche“  Chor: „O du fröhliche“


Umzug der großen Domorgel von Leipzig nach Fürstenwalde

Zum Betrachten des Videos über den Umzug der großen Domorgel von Leipzig nach Fürstenwalde bitte auf das Bild klicken.

Dieses Video zeigt die wichtigsten Stationen des Umzuges der großen Orgel des Fürstenwalder Domes St. Marien von der Leipziger Thomaskirche hin zu seinem neuen Zuhause im Jahr 1999.
Zu sehen sind:

  • der Abbau der Orgel im Mai/Juni 1999 in Leipzig,
  • der Transport und die Einlagerung im Dom St. Marien, Fürstenwalde,
  • der Rücktransport der leeren Pfeifenkisten zur Orgelbaufirma,
  • der Aufbau des Stahlgerüstes im Dom,
  • der Einbau der Pfeifen und des Spieltisches sowie
  • einige sehr interessante Aufnahme aus der Orgelbaufirma Schuke

Durch das außergewöhnliche Engagement des Freundeskreises und die Spendenfreudigkeit vieler Einzelspender und Geber wurde ein wunderbares Werk geschaffen, das auch die nächsten Generationen erfreuen wird.

Zeitlicher Abriss der Arbeiten an der Domorgel

(nach oben ↑)

Fertigstellung
Kauf der Orgel, Abbau, Transport, Einlagerung Juni 1999
Konstruktionsplanung, Statik Dezember 1999
Gehäuse Stahl-Holz August 2000
Spielschrank März 2001
Aufarbeitung Pfeifenwerk, Laden etc. Dezember 2001
Orgelelektrik August 2002
Technische Montage, Verpacken etc. März 2003
Fertigstellung Einbau aller „Leipziger“ Register Reformationstag 2003
Einbau aller noch fehlenden Register Herbst 2005
Orgelweihe durch den damaligen Bischof Dr. Wolfgang Huber Reformationstag 2005

Kleine Statistik der Domorgel

(nach oben ↑)

Fertigstellung
Mitglieder des Freundeskreises Domorgel 8
Manuale mit je 56 Tasten neu
Pedalklaviatur mit 30 Tasten aus Leipzig
Länge der kleinsten Pfeife   ca.  6,5 mm
Gewicht der kleinsten Pfeife 4,2 g
Länge der größten Pfeife ca. 6,50 m
Gewicht der größten Pfeife ca.  75 kg
Durchmesser der kleinsten und größten Pfeife 2mm – 28 cm
Gewicht der gesamten Orgel 25 Tonnen
Anzahl der Pfeifen 4316
Verwendete Register der alten Leipziger Orgel 42
Für Fürstenwalde neugebaute Register 22
Sonstiges 2 Zimbelsterne
Unterstützung Dr. Meyer-Struckmann Stiftung 75.000 €
Unterstützung Ostdeutsche Sparkassen – Stiftu 75.000 €
Einzelspenden 550.000 €
Gesamtkosten 700.000

Spielhilfen der Domorgel

(nach oben ↑)
Setzer mit 3072 Kombinationen, Sequenzschalter vor- und rückwärts (in der Frontleiste unter jeder Klaviatur, für Registrantin und als Fußtritt [Piston] ), Tutti, Absteller für Zungen, Mixturen, 32′ und 16′ Register, Tremulanten für I, III, IV extra einstellbar, nicht in Kombinationen zu verwenden, zusätzliche Handhebel (Walze und Schweller) für Registrantin, Tontraktur mechanisch, Registratur elektrisch.

Disposition der Domorgel

(nach oben ↑)

Große Domorgel mit Spieltisch

Große Domorgel mit Spieltisch

IV  Unterwerk    C-g3 alt neu
1. Principal 8′ X
2. Gedackt 8′ X
3. Octave 4′ X
4. Blockflöte 4′ X
5. Rohrnassat 2 2/3′ X
6. Octave 2′ X
7. Waldflöte 2′ X
8. Terz 1 3/5′ X
9. Sifflöte 1 X
10. Mixtur 6 fach X
11. Vox humana  8′  X
III Schwellwerk  C-g3
12. Gedackt  16′ X
13. Geigenprincipal (Prospekt) 8′ X
14. Doppelgedackt 8′ X
15. Unda maris 8′ X
16. Salicional 8′ X
17. Nachthorn 4′ X
18. Fugara 4′ X
19. Hohlquinte 2 2/3′ X
20. Piccolo 2′ X
21. Terz 1 3/5′ X
22. Quinte 1 1/3′ X
23. vacant 0′ X
24. vacant 0′ X
25. vacant 0′ X
26. Oboe 8′ X
27. Clarine 4′ X
28. IV / III
II   Hauptwerk  C-g3
29.  Principal (Prospekt)  16′  X
30.  Bordun  16′  X
31. Octave  8′  X
32. Spillpfeife  8′  X
33. Gambe  8′  X
34. Octave  4′ X
35.  Spitzflöte  4′ X
36. Quinte  2 2/3′ X
37. Octave  2′ X
38. Cornett  2-5 fach  X
39. Mixtur  6-7 fach X
40. Scharff  4 fach X
41. Trompete  16′ X
42. Trompete  8′ X
43. l / II
44. III / II
45. IV/II
l   Positiv C-g3 (= Leipziger Rückpositiv)
46.  Rohrflöte 8′ X
47.  Quintadena 8′ X
48.  Principal (Prospekt) 4′  X
49.  Holzflöte 4′  X
50.  Sesquialtera 2 fach X
51.  Octave 2′  X
52.  Quinte 1 1/3′  X
53. Septime 1 1/7′ X
54.  Octave 1′ X
55.  Mixtur  4-5 fach X
56.  Krummhorn  8′ X
57.  III /1
58.  IV /1
Pedal C – f
59. Untersatz (teilweise alter Prinzipal 16′) 32′  X X
60. Prinzipal (Prospekt) 16′ X
61. Subbaß 16′  X
62. Zartbaß (Transmission von No. 12) 16′ X
63. Quinte 10 2/3′ X
64. Octavbaß 8′ X
65. vacant 0′ X
66. Spitzflöte 8′ X
67. Octave 4′ X
68. Gemshorn 4′ X
69. Weitoctave 2′ X
70. Rauschpfeife 3 fach X
71. Mixtur 6 fach X
72. vacant 0′ X
73. Posaune 16′
74. Trompete 8′
75. Clairon 4′
76.  l /P
77.  II / P
78.  III / P
79.  IV / P
80.  Zimbelstern   X

Truhenorgel

(nach oben ↑)

Seit Ende 2005 ist noch eine dritte, ganz kleine Truhenorgel in der alten Sakristei des Domes zu Hause. Sie hat nur ein Manual mit sogenannter „kurzer Oktave“ und in ihrem Inneren lauter Holzpfeifen. Dieses Instrument wurde ebenfalls von der Firma Alexander Schuke, Potsdam erbaut und wird als Continuo-Instrument bei größeren Aufführungen gerne genutzt.

Dank

(nach oben ↑)

Allen Einzelspendern und denjenigen, die sich mehrmals über Jahre hinweg an diesem Projekt durch reichliche Gaben beteiligt haben, sei ganz herzlich gedankt.

Außergewöhnliche Unterstützung erfuhren wir am Anfang durch die Dr. Meyer-Struckmann Stiftung (Anschub-Finanzierung) und am Ende durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Verbund mit der Sparkasse Oder-Spree (Schluss-Finanzierung), denen beiden hier ausdrücklich gedankt werden soll.

Spenden

(nach oben ↑)

Wenn Sie die Erhaltung, Reparatur, Wartung oder den Ausbau der Orgel im Dom St. Marien unter­stüt­zen wol­len, kön­nen Sie nach­fol­gende Bank­ver­bin­dung für Über­wei­sun­gen benut­zen. Bei „Ver­wen­dungs­zweck“ sollte „Spende Orgel“ geschrie­ben wer­den, damit Ihre Spende rich­tig ver­bucht wer­den kann.

Wenn Sie eine Spen­den­be­schei­ni­gung wün­schen, muss außer­dem die voll­stän­dige Adresse im Verwendungszweck ange­ge­ben wer­den. An die­ser Stelle schon ein­mal ein gro­ßer Dank für die Hilfe und Förderung.

Kon­to­in­ha­ber  :       Freundeskreis Domorgel
BIC                  :       WELADED1LOS
IBAN                :       DE96 1705 5050 3000 1538 60