Chormusik am Feiertag Christi Himmelfahrt, Donnerstag 25. Mai 2017, 17.00 Uhr, mit Vokalensemble "Essmé"

Am Fei­er­tag Chris­ti Him­mel­fahrt, Don­ners­tag 25. Mai 2017,  um 17.00 Uhr erklingt im St. Mari­en-Dom Fürstenwalde/ Spree Chor­mu­sik mit dem Vokal­ensem­ble "Ess­mé":

Der Glaub sieht Jes­um Chris­tum an

Evan­ge­li­ums-Ver­to­nun­gen im Wan­del der Zei­ten

Das Lied „Es ist das Heil uns kom­men her“ von Paul Spe­ra­tus, aus des­sen ers­ter Stro­phe der Titel des heu­ti­gen Kon­zer­tes ent­nom­men ist, war im soge­nann­ten „Acht­lie­der­buch“ von 1524 ent­hal­ten, was als ers­tes deut­sches evan­ge­li­sches Gesang­buch bzw. des­sen Vor­läu­fer gilt.

Da das Lied die evan­ge­li­sche Leh­re auf den Flü­geln des Gesan­ges durch Deutsch­land tra­gen half und die Losung der Refor­ma­ti­on nach­drück­lich ver­kün­dig­te, so stand es in glei­chem Anse­hen mit den Lie­dern Luthers“ (A. Fischer).

Im Hin­blick auf Mar­tin Luther, das bevor­ste­hen­de Refor­ma­ti­ons-Gedenk­jahr und auch den 36. evan­ge­li­schen Kir­chen­tag unter dem Mot­to „Du siehst mich“ ist der Haupt­teil des Kon­zer­tes daher dem Sehen, näm­lich dem Sehen auf Jesus Chris­tus gewid­met. Das wie­der­um ist am inten­sivs­ten durch die Augen der vier Evan­ge­lis­ten Mat­thä­us, Mar­kus, Lukas und Johan­nes mög­lich. Neben Wer­ken alter Meis­ter ste­hen dabei auch anspruchs­vol­le Evan­ge­li­en­mo­tet­ten aus der Mit­te des 20. Jahr­hun-derts, sowie eng­lisch­spra­chi­ge Stro­phen­lie­der aus dem Gos­pel-Bereich. „Gos­pel“, was über­setzt nichts ande­res als „Evan­ge­li­um“ heißt, soll wie alle Musik die­ses Abends für Jesu Reden und Han­deln begeis­tern.

Vokal­ensem­ble Ess­mé

Das 2013 gegrün­de­te Quin­tett Ess­mé besteht aus den fünf Geschwis­tern

Phil­ipp-Ema­nu­el, Paul-Sime­on, Mat­thi­as-Samu­el, Ulri­ke-Mag­da­le­na und Ursu­la-Eli­sa­beth Popp.
Die Eltern, die in ihrer Hei­mat­stadt Fürstenwalde/Spree als Kan­tor und Pri­vat-Musik­leh­re­rin arbei­ten, leg­ten dafür eine inten­si­ve musi­ka­li­sche Grund­la­ge. Phil­ipp arbei­tet als Kan­tor in Eisen­berg, Paul hat sich im Bereich Nano-Bio-Pho­to­nik spe­zia­li­siert und bei einer Düs­sel­dor­fer Fir­ma ange­fan­gen, Mat­thi­as ist Orches­ter­mu­si­ker (Brat­sche) in Lübeck, Ulri­ke berei­tet sich in Pots­dam auf den Schul­dienst als Musik- und Eng­lisch­leh­re­rin vor und Ursu­la arbei­tet in Mainz als Logo­pä­din.

Kon­zer­te füh­ren das Ensem­ble häu­fig in die Regi­on Eisen­berg aber auch wei­ter weg. So wur­de im Mai das Pro­gramm „Klang­be­geg­nun­gen mit Max Reger“ (zum 100. Todes­tag Regers) ein­stu­diert und in Det­mold und Hei­del­berg dar­ge­bo­ten. Die 2015 ein­ge­spiel­te CD „Zwi­schen­tö­ne“ ist am Aus­gang erhält­lich.

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