Bericht von der Chorfahrt der Domkantorei nach Thüringen und den Konzerten in Eisenberg und Saalfeld

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Am 29. Mai, Christi Himmelfahrt, machten sich Kantor KMD Georg Popp und rund 40 Chorsängerinnen und Chorsänger der St. Marien-Domkantorei früh am Morgen mit dem Bus auf den Weg in Richtung Thüringen. Erstes Ziel der Chorfahrt war das thüringische Städtchen Eisenberg, genauer: die Stadtkirche St. Peter. Hier wurden wir vom Kantor Phillip Popp herzlich empfangen und nach einer Stellprobe, einer Chorprobe und einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Gemeindehaus wurde um 18 Uhr ein „Konzert Geistlicher Abendmusik“ gegeben. 

Auf dem Programm standen:

M. Vulpius

15-60 – 1615 

Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Max Reger

1873 – 1916

Christ being raised from the dead 

G.P. da Palestrina

1525 – 1994

Kyrie   aus der Missa Papae Marcelli

J. Walter

1496 – 1570 

Christ lag in Todes Banden

(Choralmotette mit c.f. im Tenor)

 J. S. Bach

1685 – 1750

Christ lag in Todesbanden – Jesus Christus, unser Heiland – Christ ist erstanden

(Drei Choralbearbeitungenaus dem „Orgelbüchlein“)

C. de Zaccariis 

1550 – 1600

 Ihr Männer von Galiläa

(Introitus für Himmelfahrt)

 M. Franck

1580 – 1639

 Gen Himmel aufgefahren ist

F. Mendelssohn

1809 – 1847 

Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für

Erhaben, o Herr, über alles Lob 

(Zwei 8 stg. Motetten)

J. S. Bach

1685 – 1750

Komm, Heiliger Geist

(Choralfantasie in Organo pleno)

A. Raselius

1563 – 1602

Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

J. Walter

1496 – 1570

Nun bitten wir den Heiligen Geist

(5 stg. Choralmotette, c.f. im Kanon zwischen Alt und Tenor)

G.F. Händel

1685 – 1759 

Halleluja

(aus dem Oratorium „Der Messias“) 

Es sangen und musizierten: die St. Marien-Domkantorei Fürstenwalde, Orgel-Continuo: Winfried Nowak, Leitung und Orgel: KMD Georg Popp. 

Nachdem der Chor unter Leitung seines Kantors mit einem herzlichen Applaus nach dem Konzert bedacht wurde, ging die Fahrt weiter ins Hotel „Müller“ nach Saalfeld, wo wir überaus freundlich und mit einem wunderbaren Abendessen begrüßt wurden.

Am zweiten Tag unserer Chorfahrt stand eine kleine Thüringen-Rundfahrt auf dem Programm: nach dem Frühstück führen wir nach Hoheneiche, um uns die dortige wunderschöne kleine Kirche anzusehen und dort eine Andacht zu halten. Weiter ging es nach Lauscha, wo der Chor in der Farbglashütte eine Führung durch die Produktionsstätten unternahm. Nach einer herrlichen Fahrt durch das Schwarza-Tal erreichten wir zunächst Schwarzburg. Dort schauten wir uns das gleichnamige Schloss an, genossen den Schlossgarten und nutzten die Zeit für einen kleinen Imbiss und wunderschöne Ausblicke auf die Berge und in die Täler des Thüringer Waldes. Nach kurzer Fahrt erreichten wir dann Rudolstadt und die über der Stadt thronende Heidecksburg. Nach kurzer Verschnaufpause nahm der Chor an einem sehr interessanten, geführten Rundgang  durch die Räume des Residenzschlosses teil. Danach stiegen wir in die Stadt hinab und jeder konnte ein wenig durch die Stadt schlendern, die wegen des Rudolstädter Altstadtfestes jede Menge Abwechslung bereit hielt. Schließlich ging es zurück nach Saalfeld, wo wir im Hotel Müller mit einem liebevoll zubereiteten Grill-Abendessen empfangen wurden.

Den Samstagvormittag nutzte des größte Teil des Chores, um den bekannten Saalfelder Feengrotten nach dem Frühstück einen Besuch abzustatten. Das war gar nicht so leicht zu organisieren, da gerade an diesem Wochenende der einhundertste Geburtstag des Bestehens des Schaubergwerkes anstand und es aus diesem Anlass eine Reihe von Festveranstaltungen gab. Nach der Besichtigung und einer individuellen Freizeit mit Stadtrundgang, geführt durch unsere Chorsängerin Gundula, fuhr der Chor am frühen Nachmittag zur Besichtigung und zur Stellprobe bzw. Probe  in die Johanneskirche nach Saalfeld. Auch hier wurde der Chor freundlich begrüßt und später zu einem Kaffeetrinken und einem Imbiss eingeladen. Nach dem Konzert, welches das gleiche Programm wie in Eisenberg beinhaltete, fuhr der Chor zurück ins Hotel „Müller“, wo alle Chorsängerinnen und Chorsänger ein weiteres Mal kulinarisch mit echten Thüringer Spezialitäten verwöhnt wurden.

Am Sonntag, dem 1. Juli, unterstützte die Domkantorei schließlich die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes in der Johanniskirche in Saalfeld und machte sich dann mit dem Bus auf die Heimreise in Richtung Fürstenwalde.

Von Herzen vielen Dank allen, die zum Gelingen dieser wunderbaren Chorfahrt beigetragen haben!

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