Bericht von der 47. Chorfahrt (22.08.–03.09. 2016) der Kinder- und Jugendkantorei Fürstenwalde nach Rheinland, Baden-Württemberg, Schweiz, Bayern, Thüringen und Berlin

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Pro­gramm des Abschluss­kon­zer­tes der 47. Chor­fahrt

(→ zur Bil­der­ga­le­rie) Am Mor­gen des 22. August tra­fen sich 22 erwar­tungs­fro­he Kin­der und Jugend­li­che am Dom, um alles Gepäck und musi­ka­li­schen Din­ge wie Tru­hen­or­gel, Noten­ta­schen, Stän­der etc… in den Bus ein­zu­la­den. In der Chor­fahrt­ge­schich­te die­ses Cho­res war dies sicher die oder eine der frü­hes­ten Abfahr­ten, denn der Mond schien noch hell über dem Domein­gang, der Bus konn­te um 06.09 Uhr den Dom­platz ver­las­sen. Dies muss­te so früh sein, weil der ers­te Kon­zert­ort ca. 650 km im klei­nen Ort Dern­bach (bei Mon­ta­baur im Rhein­land) lag und dort in der Kir­che des Klos­ters Maria Hilf das Kon­zert bereits um 18.00 Uhr begin­nen soll­te. Wie durch ein Wun­der (eben doch durch Got­tes gnä­di­ge Vor­se­hung) muss­ten wir in kei­nem ein­zi­gen Stau ste­hen und kamen sogar eine hal­be Stun­de frü­her als geplant an, frei­lich ver­lang­ten die engen Sträß­chen dem Bus­fah­rer so kurz vor dem ers­ten Etap­pen­ziel ganz schö­ne Fahr-, Lenk- und Wen­de­küns­te ab. Über­haupt haben wir den bes­ten Bus­fah­rer, den sich ein Chor nur wün­schen kann. Natür­lich muss­te in der recht klei­nen Klos­ter­kir­che eine aus­gie­bi­ge Stell­pro­be durch­ge­führt wer­den, dafür hat­ten die Schwes­tern für uns in der Cafe­te­ria ein herr­li­ches, reich­hal­ti­ges Abend Büfett auf­ge­baut, ganz rasch konn­ten wir uns im Neben­raum umzie­hen und dann mit dem Ein­zugs­ka­non „Lass sich freu­en alle, die auf dich trau­en“ das ers­te Kon­zert die­ser Fahrt eröff­nen. Die klei­ne Kir­che war gut gefüllt, was uns zusätz­lich ansporn­te. Nach dem Kon­zert wur­de alles wie­der rasch in den Bus ver­la­den, wir nah­men dan­kend Abschied von den sich so warm­her­zig um uns küm­mern­den Schwes­tern (und soll­ten im nächs­ten Jahr unbe­dingt wie­der­kom­men) und fuh­ren nach Neu­wied-Hed­des­dorf, wo die Quar­tier­el­tern schon auf „ihre“ Kin­der war­te­ten. Für nicht weni­ge von uns dürf­te die­ser ers­te Tag wie­der beim Mon­den Schein been­det wor­den sein und eine lan­ge und ruhi­ge Nacht etwas Erho­lung schen­ken.

Am Diens­tag tra­fen sich alle Chor­sän­ger im katho­li­schen Senio­ren­heim Josef-Ecker-Stift, wo wir zunächst in einem sehr freund­li­chen und hel­len Win­ter­gar­ten unse­re kur­ze Mor­gen­an­dacht hiel­ten, um dann kurz das Sin­gen auf den ein­zel­nen Sta­tio­nen abzu­spre­chen. Wir haben für ein­zel­ne Bewoh­ner in ihren Zim­mern eine klei­ne Grup­pe aus fünf Sän­gern unter der Lei­tung von Cor­ne­lia Popp gebil­det, der Rest hat dann mit Beglei­tung einer Pfle­ge­kraft die vier ver­schie­de­nen Sta­tio­nen besucht und dort jeweils ca. 20 Minu­ten gesun­gen. Zum Schluss haben wir noch für alle Essen­den in der Cafe­te­ria ein Ständ­chen gesun­gen. Dann wur­de uns im Win­ter­gar­ten Lasa­gne bzw. Nudel-Käse­auf­lauf mit einem Des­sert ser­viert. Nach einer kur­zen Ver­schnauf­pau­se, die auch nötig war, weil wir unein­ge­sun­gen fast zwei vol­le Stun­den sin­gend auf den Sta­tio­nen ver­brach­ten, brach­te uns der Bus mit­samt Musi­ka­li­en zur Kir­che, wo wir alles aus­ge­la­den und auf­ge­baut und uns dann eine Drei­vier­tel­stun­de Mit­tags­pau­se gegönnt haben. Vie­le haben in der wun­der­bar küh­len Kir­che ein kur­zes Mit­tag­schläf­chen gehal­ten oder sich die Zeit ander­wei­tig ver­trie­ben. Dann stand eine ers­te inten­si­ve Pro­ben­pha­se bis zum Kaf­fee­trin­ken auf dem Pro­gramm, danach wur­de noch ein­mal geprobt und die rest­li­che Zeit bis zum Umzie­hen und Ein­sin­gen mit Ent­span­nen ver­bracht. Das Kon­zert war wie­der gut besucht (sogar ein wenig mehr Zuhö­rer als am Vor­tag), die Gemein­de wur­de sogar noch an zwei Stel­len zum Mit­sin­gen mit ein­be­zo­gen, was ihnen sehr gut gefal­len hat. Nach dem Abbau und Ein­la­den in den Bus gab es dann im Gemein­de­haus ein reich­hal­ti­ges Büfett mit ver­schie­dens­ten Sala­ten, Fleisch und Süß­spei­sen, wozu alle Zuhö­ren­den und Musi­zie­ren­den herz­lich ein­ge­la­den wur­den. Es war ein schö­ner Abend, der dann viel­leicht noch indi­vi­du­ell in den ein­zel­nen Pri­vat­quar­tie­ren aus­klang.

Am nächs­ten Mor­gen tra­fen wir uns auf dem gro­ßen Fest­platz zum Ein­la­den, haben ein klei­nes Ständ­chen für die Quar­tier­ge­ber und die bei­den Geburts­tags­kin­der Lui­se und Juli­us-Mar­tin gesun­gen und sind dann nach Phil­ipps­burg wei­ter­ge­fah­ren, wo wir pünkt­lich ein­tra­fen. Nach Begrü­ßung durch den Pfar­rer wur­de alles Gepäck und auch Musi­ka­li­en aus­ge­la­den und in der Kir­che geprobt. Da es ein hei­ßer Tag wer­den wür­de, waren nur weni­ge bei der anschlie­ßen­den Mit­tags­pau­se im Frei­en, son­dern eher in der küh­le­ren Kir­che oder den Gemein­de­räu­men. Um 15.00 Uhr lie­fen wir zu Fuß in das nahe gele­ge­ne Alten­heim, wo wir ein kur­zes Ständ­chen gesun­gen haben. Es war ein inter­es­san­ter Neu­bau, in des­sen Auf­ent­halts­be­reich im Erd­ge­schoß und auf einer Gale­rie dar­über sich vie­le Bewoh­ner ein­ge­fun­den hat­ten und wir im Ein­gangs­be­reich zur Kapel­le stan­den, die in der Form des grie­chi­schen Ome­ga gebaut war. Im Gemein­de­haus zurück­ge­kehrt, erwar­te­ten uns schon die ers­ten „Schlum­mer-Mut­tis“ und in kur­zer Zeit waren alle Sän­ger bei ihren Quar­tier­ge­bern unter­ge­bracht. Unter den Zuhö­rern war auch eine ehe­ma­li­ge Fürs­ten­wal­de­rin, die in den 90er Jah­ren eben­falls auf vie­len Chor­fahr­ten mit der Kin­der- und Jugend­kan­to­rei unter­wegs war und zufäl­lig von unse­rem Kon­zert gele­sen hatte….wie klein doch die Welt ist. Der Abend wur­de dann sicher­lich noch indi­vi­du­ell in den Pri­vat­quar­tie­ren ver­bracht, für die Nacht­ru­he gab es sogar eine Stun­de mehr Zeit, da am fol­gen­den Tag sich die Pla­nung um eine Stun­de nach „hin­ten“ ver­scho­ben hat­te.

So tra­fen wir uns also am Don­ners­tag erst um 09.30 Uhr am Bus: hat­te jeder auch sei­ne Chor- und Bade­klei­dung dabei? Die Fahrt nach Sins­heim durch das Rhein­tal und den Kraich­gau war land­schaft­lich schön, dort ange­kom­men luden wir wie­der Musi­ka­li­en in der Kir­che aus hiel­ten dort eine klei­ne Andacht und prob­ten dann für das Kon­zert am Abend. Durch pri­va­te Kon­tak­te war es mög­lich, in dem Alten­heim „Katha­ri­nen­stift“ zu sin­gen. Die Bewoh­ner hat­ten extra ihr Mit­tag­essen vor­ver­legt, um uns bei dem Ständ­chen zuhö­ren zu kön­nen und haben sich auch wie­der sehr gefreut. Wir sind dann zu einem Mit­tag­essen (Spa­ghet­ti Bolo­gne­se mit Salat und Eis und reich­lich kal­ten Geträn­ken) in einen für uns her­ge­rich­te­ten Neben­raum ein­ge­la­den wor­den. Dann steu­er­ten wir das direkt neben dem Katha­ri­nen­stift gele­ge­ne Frei­bad an, das Wet­ter war fürs Baden sehr ide­al (36°C, Son­ne, strah­lend blau­er Him­mel), weni­ger fürs Baden in der pral­len Son­ne, was eini­ge dann erst am Abend fest­stell­ten. Am spä­ten Nach­mit­tag sind wir zur Kir­che gelau­fen, wo für uns ein Abend­brot vor­be­rei­tet war. Es war dann noch genug Zeit zum Ent­span­nen in der ange­nehm küh­len Kir­che. Wider Erwar­ten war das Kon­zert sehr gut besucht, es war der bes­te Besuch bis­lang. Da der Kol­le­ge Wer­ner Frei­ber­ger uns Noten­stän­der und Orgel­po­si­tiv ange­bo­ten hat­te, konn­ten wir unse­re Din­ge im Bus las­sen, der ja lei­der nicht bis zur Kir­che fah­ren konn­te, son­dern am Bahn­hof auf uns war­te­te. So ver­lie­ßen wir dann die gro­ße Kreis­stadt Sins­heim um genau 21.09 Uhr und tra­fen auf unse­re Gast­el­tern um 22.00 Uhr in Sins­heim. Die Nacht wur­de wie­der ein wenig kür­zer, da wir uns am kom­men­den Mor­gen um 07.30 Uhr zur Abfahrt getrof­fen haben. Es stand nun die wei­te Fahrt nach Asco­na am Lago Mag­gio­re an und es ver­sprach, wie­der ein schö­ner Tag zu wer­den. Auf dem letz­ten Auto­hof auf bun­des­deut­scher Sei­te hat der Bus noch ein­mal rich­tig und preis­wert voll­ge­tankt, dann pas­sier­ten wir ohne Pro­ble­me die Gren­ze (nach Zah­len der Schwer­las­t­ab­ga­be für Bus­se) und waren nun Aus­län­der. Da es im Bus sehr ruhig war und offen­bar ein gro­ßes Schlaf-Nach­hol­be­dürf­nis vor­herrsch­te, haben nur weni­ge die wun­der­vol­le Land­schaft und Berg­welt gese­hen, die immer mal wie­der von Tun­neln unter­bro­chen wur­de, zuletzt durch den 16,9 km lan­gen St. Gott­hard-Tun­nel, wovor eine Mit­tags­pau­se mit dem Pro­vi­ant aus Phil­ipps­burg ein­ge­legt wur­de. Nach dem Durch­fah­ren des Gott­hard-Tun­nels war es dann nicht mehr weit bis zum Alten­heim Cin­que Fon­ti in San Nazar­ro auf der gegen­über­lie­gen­den See­sei­te von Asco­na. Hier war ein Sin­gen für die Bewoh­ner wie bereits vor fünf Jah­ren ein­ge­plant. Wir stell­ten unten im Ort jedoch schnell fest, dass der Bus nicht hoch­fah­ren konn­te (Stra­ße zu schmal und Brü­cke zu nied­rig), sodass der Bus erst ein­mal wen­den muss­te, was auf der engen Berg­stra­ße, die sich am See ent­lang schlän­gel­te, nicht mög­lich war. Erst an der Gren­ze zu Ita­li­en war ein gro­ßer Platz und die letz­te Mög­lich­keit in buch­stäb­lich letz­ter Minu­te. Inzwi­schen ver­such­ten wir, Kon­takt mit dem Alten­heim zu bekom­men, was nicht so ein­fach war, da nur die Che­fin gebro­chen deutsch sprach, die ande­ren Mit­ar­bei­ter nur ita­lie­nisch. Mit den letz­ten „Bro­cken“ ita­lie­nisch vom ver­gan­ge­nen Urlaub jedoch und Geduld wur­de auch die­ses Pro­blem gelöst, schließ­lich schick­te man uns drei PKW zum Bus, die dann zwei- oder drei­mal uns nach oben zum ein­ma­lig gele­ge­nen Alten­heim fuh­ren. Der park­ähn­li­che Gar­ten mit Spring­brun­nen und vie­len schat­ten­spen­den­den Bäu­men und gran­dio­sem Blick auf den Lago Mag­gio­re waren schon ein schö­ner Aus­gleich zur lan­gen Bus­fahrt, es gab zunächst etwas Kal­tes zu Trin­ken und auch das eine behin­der­ten­ge­rech­te WC wur­de eif­rig genutzt, bevor wir dann den inter­es­siert War­ten­den Bewoh­nern eine hal­be Stun­de lang gesun­gen haben, zum Schluss wie auch in den Kon­zer­ten das hier nun sehr pas­sen­de alt-ita­lie­ni­sche „Alta tri­ni­ta bea­ta“ eines unbe­kann­ten Meis­ters aus dem 16. Jahr­hun­dert. Im Gegen­satz zu den Bewoh­nern der deut­schen Alten­hei­me waren die­se hier rich­tig „auf­ge­kratzt“, haben sehr laut geklatscht und begeis­tert Bra­vo geru­fen. Wir haben dann noch im Gar­ten ein bzw. zwei Eis bekom­men, bevor wir zu Fuß zum Bus unten auf der Haupt­stra­ße zurück­lie­fen. Nun stand auf dem Plan: Ein­kau­fen der „ver­derb­li­chen“ Lebens­mit­tel (Milch, But­ter, Käse, Wurst, Brot, Obst und Gemü­se), wozu wir einen Groß­markt Coop ansteu­er­ten, weil hier der Bus gut par­ken konn­te. Zu sechst mit genau vor­her abge­spro­che­nen (rie­sen­haf­ten) Men­gen und mit drei Ein­kaufs­wa­gen stürm­ten wir den Laden und feg­ten so man­ches Regal leer.

Der Frau an der Kas­se wur­de etwas in unse­rem bes­ten ita­lie­nisch von gran­de fami­lia erzählt, wor­auf sie lächel­te und das Bezah­len mit EC-Kar­te die­ser recht unge­wöhn­lich hohen Sum­me pro­blem­los mög­lich war. Da ja unser Bus am Sams­tag und Sonn­tag nicht fah­ren durf­te, um die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Pau­se ein­zu­hal­ten, haben wir also als nächs­tes die Kir­che ange­fah­ren, um alles Not­wen­di­ge für Kon­zert und Got­tes­dienst (inkl. Kon­zert­klei­dung) dort­hin zu brin­gen und sicher ein­zu­schlie­ßen. Dann end­lich wur­de unser Domi­zil, die „Casa Eden“, ange­steu­ert. Nach­dem alles per­sön­li­chen Sachen aus­ge­la­den waren und auch die neun gro­ßen Kis­ten mit Lebens­mit­teln und alle Saft­kis­ten ihren Platz in Küche und Kühl­schrank gefun­den hat­ten, haben sich die Gro­ßen um die Raum­ein­tei­lung geküm­mert. Wäh­rend­des­sen wur­de das Pro­blem des Bus­park­plat­zes für die fol­gen­den zwei Tage ver­sucht, zu lösen. Die Ein­fahrt zur Casa Eden war 20 cm zu schmal, sehr ärger­lich. Die Rezep­ti­on konn­te uns auch nicht wei­ter­hel­fen, erst die dann auf das Gelän­de von Casa Eden fah­ren­de Pas­to­rin (im Ruhe­stand und orga­ni­sa­to­risch im Hin­ter­grund), hat dem Bus­fah­rer kur­zer­hand in ihrem Auto in der Stadt ein paar Alter­na­ti­ven gezeigt, die aber alle nicht mög­lich waren. Schließ­lich haben die bei­den bei der Kan­tons­po­li­zei um Erlaub­nis gebe­ten, dass der Bus auf dem Park­platz vor der Kir­che die nächs­ten zwei Tage ruhen darf. Nach lan­ger Dis­kus­si­on wur­de dies schließ­lich bewil­ligt und wir alle waren sehr gespannt, ob dann der Bus dort am Mon­tag­früh ohne Knöll­chen oder Buß­geld oder Kral­le von dort aus wei­ter­fah­ren kann. Indes­sen waren auch in der Casa Eden vier Grup­pen für Kochen und Spü­len ein­ge­teilt, die ers­te Grup­pe hat­te bereits ein tol­les Abend­brot mit Spa­ghet­ti und Toma­ten­sauce gezau­bert. Ein mit vie­len ver­schie­de­nen Erleb­nis­sen gefüll­ter Tag im süd­lichs­ten Tes­sin ging für eini­ge der Älte­ren auf der traum­haf­ten Ter­ras­se mit Blick auf die Ber­ge und den Ster­nen­him­mel zu Ende. Aller­dings nutz­ten die­ses schö­ne Fleck­chen auch unzäh­li­ge Mücken, die jedem sein indi­vi­du­el­les Mit­bring­sel bescher­ten, was lei­der noch lan­ge vor­hal­ten soll­te.

Das ers­te Früh­stück in Casa Eden dau­er­te in der Vor- und vor allem Nach­be­rei­tung doch län­ger, als ein­ge­plant, um 10.00 Uhr star­te­ten alle von Casa Eden zum Fähr­an­le­ger an der Ufer­pro­me­na­de des Lago Mag­gio­re, wo ein Schiff bestie­gen wur­de. Es brach­te uns in 15 Minu­ten bei herr­lichs­tem Wet­ter zur Insel Bri­sa­go, wo ein ein­ma­li­ger bota­ni­scher Gar­ten gepflegt wird, der die­se klei­ne Insel (Umrun­dung zu Fuß in 15 Minu­ten) zu einem beson­de­ren und viel zu kurz dau­ern­den Erleb­nis wer­den ließ. Um 12.30 Uhr bestie­gen wir wie­der ein Schiff, um noch etwas auf dem See zu fah­ren und dann wie­der in Asco­na an Land zu gehen. Hier waren nun knapp zwei Stun­den freie Zeit mög­lich, die jeder indi­vi­du­ell nutz­te. Man konn­te auch die hor­ren­den Prei­se hier am Ufer in Asco­na ken­nen­ler­nen: 3 Kugeln Eis 6 CHF, eine Piz­za Mar­ghe­ri­ta 15 CHF, eine Über­nach­tung im DZ im Alber­go Piaz­za an der Ufer­pro­me­na­de 380 CHF. Ande­rer­seits ist die traum­haf­te schö­ne Lage die­ses Lago Mag­gio­re, umge­ben von einer impo­san­ten Berg­welt, ein­fach unbe­schreib­lich, beru­hi­gend und ent­span­nend. Um 15.30 Uhr mach­ten wir uns auf, um in der Kir­che alles für das abend­li­che Kon­zert auf­zu­bau­en und eine Stell­pro­be abzu­hal­ten. Jedoch fehl­te uns ein Adap­ter für die Orgel und Lam­pe, sodass Mar­tin Hüb­ner mit dem Fahr­rad einer Abend­brot­vor­be­rei­tungs­hel­fe­rin rasch zur Casa Eden fuhr, um sei­nen Adap­ter zu holen. Indes­sen hiel­ten wir eine kur­ze Andacht und began­nen dann mit der Pro­be. Es war in der Kir­che, deren groß­flä­chi­ge süd­li­che Fens­ter­sei­te voll von der hei­ßen Som­mer­son­ne bestrahlt wur­de, unbarm­her­zig heiß, was viel Kraft und Was­ser kos­te­te. Im Anschluss konn­ten wir das im wesent­lich küh­le­ren Neben­saal auf­ge­bau­te Abend­brot uns schme­cken las­sen, es gab Piz­za und als Nach­tisch Obst, dazu jede Men­ge an küh­len Geträn­ken. Das zwar nicht sehr zahl­rei­che, aber dafür sehr inter­es­sier­te Publi­kum war von unse­rer recht guten Leis­tung an die­sem Abend sehr ange­tan und begeis­tert. Nach dem Kon­zert wur­de die klei­ne Tru­hen­or­gel (auch lie­be­voll „Schnu­ckel­tru­he“ genannt) samt Sitz und Stän­dern schon wie­der in den Bus gela­den, da wir sie am Sonn­tag beim Got­tes­dienst nicht mehr gebrauch­ten. Der noch jun­ge Abend wur­de dann in der küh­len Abend­luft viel­fäl­tig ver­bracht und genutzt.

Am Sonn­tag, 28. August, konn­ten wir Rabea zum Geburts­tag gra­tu­lie­ren, als alle in der Kir­che zum Ein­sin­gen sich tra­fen. Der Got­tes­dienst begann erst um 10.30 Uhr, da der Orts­pfar­rer Dr. Mar­kus Erny schon um 09.00 Uhr einen Got­tes­dienst oben auf dem Berg in Locar­no Mon­ti hat­te. Wir haben a cap­pel­la etwas aus unse­rem Kon­zert­pro­gramm und auch eini­ge Kanons zusam­men mit der Gemein­de gesun­gen, nach dem Got­tes­dienst uns ein wenig erfrischt und die letz­ten Kon­zert­din­ge dann sofort im Bus ver­staut. Anschlie­ßend wan­der­ten wir zur Ufer­pro­me­na­de und haben den Ver­leih von vier Motor­boo­ten für zwei Stun­den fest­ge­macht. Um 14.00 Uhr stan­den zwei Boo­te für jeweils fünf Per­so­nen und zwei Boo­te für jeweils 7 Per­so­nen zur Ver­fü­gung. Wir haben dann die Grup­pen ein­ge­teilt und muss­ten auf Per­so­nen­zahl und Gewicht ach­ten. Als Kapi­tä­ne stan­den Eli­sa­beth, Hele­ne, Mar­tin Hüb­ner und Gior­gio zur Ver­fü­gung. Zwar war die Nach­mit­tags-Son­ne sehr heiß, doch der küh­le, fri­sche Fahrt­wind und das sprit­zen­de Was­ser waren sehr erfri­schend. Eini­ge konn­ten vom Boot direkt in den See hüp­fen und ein wenig baden. Es war ein ein­ma­li­ges Erleb­nis und hat die­se klei­nen Grup­pen sehr zusam­men­ge­schweißt.

Nach Rück­ga­be der Boo­te und Bezah­len wan­der­ten wir zum Casa Eden, die Abend­brot-Grup­pe fing nach kur­zem Ver­schnau­fen mit den Vor­be­rei­tun­gen an: rest­li­che Nudeln mit Toma­ten­sauce für die Vege­ta­ri­er und Kar­tof­fel­sup­pe mit Würst­chen für den Rest, als Nach­tisch Joghurt. Wäh­rend der Spül­dienst in Akti­on trat, haben eini­ge Grö­ße­re bereits die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für die Hoch­zeit getä­tigt. Das Paar Lau­ra und Juli­us haben dann nach Spie­len und Prü­fun­gen (ob sie denn auch wirk­lich für den Bund der Chor-Ehe zusam­men­pas­sen) sich das „Ja-Wort“ gege­ben, ein gemein­sa­mer Hoch­zeits­wal­zer mit gesumm­ter Musik been­de­te die­se immer wie­der schö­ne Zere­mo­nie an solch roman­ti­scher Stät­te. Damit brach der letz­te Abend im Tes­sin an, am fol­gen­den Mor­gen ging es ent­ge­gen dem Plan schon um 06.00 Uhr los.

Wir konn­ten Asco­na plan­mä­ßig ver­las­sen, und es wur­de im Bus wie­der ganz fried­lich und still, sodass die mon­dä­ne Berg­welt mit Schluch­ten, eini­gen Glet­schern, bizar­ren Zacken von Berg­spit­zen am Mor­gen­him­mel und Was­ser­fäl­len an vie­len unge­se­hen vor­bei­rausch­te. Eine Rast hiel­ten wir auf einem sau­be­ren und mit WC ver­se­he­nen Rast­platz in sol­cher Natur und erreich­ten dann vor der geplan­ten Zeit Flims, fan­den das Kirch­ge­mein­de­haus, was für die nächs­ten zwei Näch­te uns Quar­tier bie­ten soll­te und luden per­sön­li­che Sachen und Lebens­mit­tel aus.

Die musi­ka­li­schen Kon­zert-Uten­si­li­en konn­ten noch in die Kir­che geschafft wer­den und dann ging es zu Fuß zum nahe gele­ge­nen Alten­heim, wo man uns schon zu einem opu­len­ten Mit­tags-Menü erwar­te­te. Ein alt­er­fah­re­ner Koch hat­te eigens für uns ein drei­gän­gi­ges Menü kre­denzt, was mit einem Salat star­te­te und einem fei­nen Gla­cé inklu­si­ve Kaf­fee ende­te. Als Haupt­gang wähl­te er für uns eine Bünd­ner Spe­zia­li­tät: Capuns. Das sind klei­ne „Rou­la­den“ aus Spätz­le-Teig mit Knack­würs­ten in einer Man­gold-Hül­le an einer sehr gehalt­vol­len Käse-Creme mit klei­nen Stück­chen Bünd­ner­fleisch. Ein für uns lie­be­voll vor­be­rei­te­ter Raum mit Total­ver­gla­sung und Aus­blick auf die Ber­ge gab die­sem ein­ma­li­gen Menü den rech­ten Rah­men. Bevor unser Sin­gen für die Bewoh­ner begin­nen konn­te, war noch Zeit genug, sich auf der anfangs noch son­ni­gen Ter­ras­se die Füße zu ver­tre­ten. Die Bewoh­ner haben sich sehr gefreut und wir ver­lie­ßen das Heim, um in der Kir­che die not­wen­di­ge Stell­pro­be inklu­si­ve Tages­an­dacht abzu­hal­ten. Im Kir­chen­ge­mein­de­haus blieb allen dann noch Zeit zum Abhän­gen, Chil­len, Rum­gam­meln, bis die Abend­brot­grup­pe zu Tisch bat, dies­mal ein­fach Stul­le mit Brot, da wir noch sooooooooooooooo vie­le Vor­rä­te hat­ten. Nach dem Umzie­hen und Ein­sin­gen muss­ten wir jedoch fest­stel­len, dass es drau­ßen reg­ne­te, sodass jeder auf schnells­te Wei­se zur Kir­che sprin­te­te und sich alle ein wenig durch­nässt dann zum Ein­zugs­ka­non auf­stell­ten. Der klei­ne Wer­muts­trop­fen des Tages war die sehr kläg­li­che Zahl der Zuhö­rer mit Pfar­rer und unse­rem treu­en Bus­fah­rer von 17 Per­so­nen. Auch nach dem Kon­zert hat­te der Regen noch nicht auf­ge­hört, sodass für den Trans­port der Tru­hen­or­gel erst­mals die gro­ße Regen­pla­ne zum Ein­satz kam. Im Kirch­ge­mein­de­haus erwar­te­te uns als Über­ra­schung einer treu­en See­le der Gemein­de im Kühl­schrank Kuchen, der zum Teil für den Abend, zum ande­ren Teil als Pro­vi­ant für den am mor­gi­gen Tag statt­fin­den­den Berg-Aus­flug auf­ge­teilt wur­de.

Am Mor­gen des Diens­tags, 30. August, fan­den sich alle zum Früh­stück im Kirch­ge­mein­de­haus ein, Pro­vi­ant wur­de vor­be­rei­tet, auf die rich­ti­ge und zweck­mä­ßi­ge Klei­dung geach­tet, um dann zur Tal­sta­ti­on des Ses­sel­lif­tes zu lau­fen. Von dort ging es zur Zwi­schen­sta­ti­on Fop­pa mit 2-er Ses­sel­lift, dann wei­ter zur Sta­ti­on Nar­aus (1842 Meter über dem Mee­res­spie­gel). Oben ange­kom­men wur­de ein klei­ner Spa­zier­gang ein wenig in die Höhe gemacht, es gab sogar eini­ge, die ca. 150 m höher gestie­gen sind. Bei sich all­mäh­lich auf­kla­ren­den Wol­ken und etwas blau­em Him­mel mit Son­nen­schein hat­te jeder Zeit zur frei­en Ver­fü­gung. Gegen 13.00 Uhr tra­fen sich alle wie­der an der Sta­ti­on, es wur­de ein wenig geges­sen und ein Zeit­punkt ver­ab­re­det, an dem jeder im Kirch­ge­mein­de­haus sich ein­fin­den soll­te, um dann den Bus zu bela­den und zum Kon­zert nach Disen­tis zu fah­ren. Die Fahrt durch teil­wei­se sehr enge Orts­durch­fahr­ten und Bau­stel­len dau­er­te eine Stun­de, am Bahn­hof in Disen­tis konn­te der Bus par­ken, von dort aus waren es nur 400 m bis zum Gemein­de­zen­trum Aua viva. Da wir nur unse­re Chor­klei­dung und Noten­map­pen brauch­ten, ging der Auf­bau und Stell­pro­be auch sehr schnell, dann haben sich alle rasch umge­zo­gen und ein Abend­brot (Bünd­ner Plat­te mit ver­schie­de­nen Wurst- und Käse­sor­ten sowie klein geschnit­te­nes Gemü­se) bekom­men. Die Instru­men­tal­stü­cke des Kon­zer­tes wur­den durch Kanons und Lied­sät­ze zum gemein­sa­men Sin­gen mit den Zuhö­rern aus­ge­tauscht, das Kon­zert dau­er­te auch etwas län­ger und war sogar noch schwä­cher als das vom Vor­tag besucht, vor allem das Mit­sin­gen hat den Zuhö­rern sehr gut gefal­len und auch sie waren hell­auf begeis­tert. In Flims kamen wir dann um 22.45 Uhr an, die Iso­mat­ten hat­ten schon Sehn­sucht nach Ihren „Auf­lie­gern“.

Am letz­ten August-Tag gab es wie­der ein Geburts­tags­kind: Max Flei­scher. Beim Früh­stück wur­de ihm mit Kanon und klei­nem Geschenk gra­tu­liert. Das Früh­stück war, wie der Name schon sagt, früh. Im Kirch­ge­mein­de­haus waren nahe­zu alle beschäf­tigt, ent­we­der an der Früh­stücks­vor­be­rei­tung oder beim Packen oder beim Sau­ber­ma­chen. Nach dem Ständ­chen für Pfr. Harald Scha­de und dem Dank für die schö­nen zwei Tage in Flims fuh­ren wir dann nach Burg­hau­sen bei Alt­öt­ting in Ober­bay­ern. Dort muss­ten wir mit einer Sän­ge­rin nun, die sich am Vor­tag auf dem Berg das Knie schmerz­haft ver­letzt hat, doch zum Arzt bzw. in die Not­auf­nah­me im Kran­ken­haus Burg­hau­sen. Der­weil haben die ande­ren schon ein­mal den Bus ent­la­den, die per­sön­li­chen Din­ge in das an der Jakobs­kir­che befind­li­che Pfarr­ge­mein­de­haus, die musi­ka­li­schen Din­ge in die Kir­che. Dort stand die obli­ga­to­ri­sche Stell­pro­be an. Da wir hier uns auch sel­ber ver­pfle­gen muss­ten, aber die Hüh­ner­nu­del­sup­pe im Bus ver­ges­sen hat­ten, muss­te ein Taxi den Bus­fah­rer zu des­sen Pri­vat­quar­tier fah­ren, um den Bus­schlüs­sel zu holen, um dann mit dem Taxi zum Bus zu fah­ren und das begehr­te Abend­brot ein­schließ­lich super-Bock­würst­chen ins Pfarr­heim zu brin­gen. Hier haben sich die Gro­ßen um das Zube­rei­ten geküm­mert, die andern haben sich schon ein­mal umge­zo­gen, da bis zum frü­hen Kon­zert­be­ginn um 19.00 Uhr nur noch 55 Minu­ten uns allen blie­ben. In der gro­ßen, alt­ehr­wür­di­gen katho­li­schen Pfarr­kir­che St. Jacob wirk­ten die ca. 30 Besu­cher zwar auch sehr wenig, es war aber eben doch mehr als an den bei­den Vor­aben­den, außer­dem hat­te der Kir­chen­raum eine sehr schö­ne Akus­tik und Atmo­sphä­re. Der Abend klang im Pfarr­ge­mein­de­haus in den vie­len Räum­lich­kei­ten indi­vi­du­ell aus.

Der vor­letz­te Ort die­ser Fahrt war die Stadt Eis­feld, west­lich von Hild­burg­hau­sen im Süden Thü­rin­gens. Wir erreich­ten die Kir­che am frü­hen Nach­mit­tag, luden kurz wie schon am Vor­tag aus und hat­ten dann in der Kir­che zunächst Stell­pro­be. Vor dem Kon­zert gab es einen Imbiss im Gemein­de­haus, wo der Chor auch näch­ti­gen konn­te. Die gro­ße Kir­che, zur­zeit noch Bau­stel­le, strahl­te beim Kon­zert durch die ent­zün­de­ten ech­ten Ker­zen an den Bän­ken und die zahl­rei­chen Zuhö­rer den­noch eine sehr herz­li­che und war­me Atmo­sphä­re aus, im Chor­raum war die Akus­tik sehr gut, auch wenn die Distanz dadurch zu den Zuhö­rern sehr groß war. Lei­der war es durch ein uner­gründ­li­ches Ver­se­hen dazu gekom­men, dass kei­ner der Zuhö­rer ein Pro­gramm bekom­men hat­te, obwohl die Kis­te in der Kir­che stand. Die Zuhö­rer waren tief beein­druckt und lie­ßen eine gerau­me Zeit nach dem Schluss­ak­kord ver­strei­chen, ehe sie reich­lich Applaus spen­de­ten. Schnell hat­ten wir alle Musi­ka­li­en im Bus ver­staut, danach hat uns die Gemein­de zu einem wei­te­ren reich­hal­ti­gen Buf­fet mit Piz­za und jeder Men­ge Nach­spei­sen ein­ge­la­den und ver­wöhnt.

Einer stern­kla­ren und kur­zen Nacht folg­te das opu­len­te Früh­stück, bevor wir auch hier ein­lu­den und uns ver­ab­schie­den muss­ten. Nun steu­er­ten wir den letz­ten Ort der Fahrt an: die Kai­ser-Wil­helm-Gedächt­nis-Kir­che in Ber­lin Mit­te. Die ers­ten zwei Stun­den der Bus­fahrt waren wie sonst auch sehr ruhig im Bus. Doch vor Leip­zig kamen wir in einen Stau, unser Auto­bahn­ab­schnitt wur­de gesperrt (LKW-Ber­gung in einer auf zwei Spu­ren ver­eng­ten Bau­stel­le) und wir stan­den zwei Stun­den und 10 Minu­ten auf der Auto­bahn und konn­ten weder vor noch zurück. Als wir dann end­lich wie­der fuh­ren, zeig­te das Navi als Ankunfts­zeit 18.00 Uhr an. So haben wir uns also schon im Bus wäh­rend der Fahrt umge­zo­gen und einen Not­fall-Plan-B auf­ge­stellt: Wir fah­ren direkt zur Kir­che, neh­men nur die Noten­map­pen, Pro­gram­me, CD, Instru­men­te und Ker­zen­stän­der mit. Der Bus konn­te dann wegen einer Bau­stel­le 100 Meter vor dem Ziel nicht direkt zur Kir­che fah­ren, er park­te am Bahn­hof Zoo und wir lie­fen den Rest zu Fuß. Es blie­ben noch 10 Minu­ten für Stell­pro­be, 10 Minu­ten für Abend­im­biss inkl. Toi­let­te und 10 Minu­ten für Ein­sin­gen und Sammeln/zur Ruhe kom­men. Nach dem Kon­zert wur­den noch die übrig­ge­blie­be­nen Bröt­chen samt Würst­chen ver­zehrt, dann wan­der­ten wir wie­der mit allen Din­gen zum Bus, der uns zum Gemein­de­haus in der Liet­zen­bur­ger Stra­ße brach­te. Dort gab es für uns auf meh­re­ren Eta­gen Räu­me und WC, jeder fand ein Schlaf­plätz­chen, wenn auch weni­ger zum Schla­fen als zum gemein­sa­men Ver­brin­gen des letz­ten Abends.

End­lich auch konn­ten wir am nächs­ten Mor­gen mehr als sonst aus­schla­fen, es ist ja auch streng­ge­nom­men der letz­te Feri­en­tag. Nach lie­be­voll zube­rei­te­tem Früh­stück durch Chor­sän­ger bestie­gen wir um 11.00 Uhr den Bus und kamen mit­tags in Fürs­ten­wal­de am Dom an. Nach Aus­la­den und Säu­bern des Bus­ses wur­de zunächst ein­mal unse­rem tol­len Fah­rer Andre­as Schan­ze gedankt, er hat­te uns ja schließ­lich ohne Unfall 2182 km gefah­ren. Ein Imbiss und Ent­span­nen im eige­nen Chor­saal ließ die Zeit bis zum Abschluß­kon­zert schnell ver­ge­hen. Vor 115 Zuhö­rern, die sehr auf­merk­sam und gespannt dem Kon­zert lausch­ten, hat jeder noch ein­mal alle Kräf­te mobi­li­siert und das dies­jäh­ri­ge, aus­ge­wo­ge­ne Pro­gramm zum letz­ten Mal gesun­gen. Ins­ge­samt haben wir wahr­schein­lich über 800 Zuhö­rer in Got­tes­dienst, fünf­mal Sin­gen in Alten­hei­men und elf Kon­zer­ten erreicht, sind von grö­ße­ren Unfäl­len ver­schont geblie­ben und dank­bar und erfüllt von zwei Wochen, die uns bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren doch sehr zusam­men­ge­schweißt haben.

Beson­ders dan­ken wir alle dem Land­kreis Oder-Spree, der Stadt Fürs­ten­wal­de und dem Kir­chen­kreis Oder­land-Spree, die die­ses Vor­ha­ben unter­stützt haben und sol­che Begeg­nung von Kin­dern und Jugend­li­chen för­dern. 

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