Aufführung des Passionsteils des „Messias“ von G. F. Händel am 3. März 2013

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Am Sonntag, den 3. März, erklang im Dom St. Marien Fürstenwalde der Passionsteil des “Messias” von Georg Friedrich Händel. Das große Händelsche Oratorium wurde für die Aufführung Fürstenwalder Dom dreigeteilt: während der Weihnachtsteil ( Nr. 1 bis Nr. 19) bereits am ersten Weihnachtsfeiertag 2012 erklang, wurde der Passionsteil (Nr. 20 bis Nr. 41) genau vier Wochen vor dem Ostersonntag aufgeführt. Der berühmte Chor Nr. 42, das „Halleluja“, das normalerweise den Abschluss des zweiten Teils des Oratoriums bildet, wurde, so erklärte KMD Georg Popp vor Beginn der Aufführung, für den letzten, den Osterteil des „Messias“ aufgehoben, der am Ostersonntag erklingen wird. Als Solisten konnten gewonnen werden: Ulrike Popp (Sopran), Annerose Kleiminger (Alt), Hannes Böhm (Tenor) sowie Simon Berg (Bass). Es spiele ein Orchester Berliner und Brandenburger Musiker, unter ihnen die Soloinstrumentalisten Maria Hawlitzki (Violine), Jörg Kinne (Oboe) und Winfried Nowak (Orgel). Es sang die St. Marien-Domkantorei.

Im Passionsteil des „Messias“ fanden die Leiden und die Kreuzigung Jesu Christi musikalischen Ausdruck und wurden durch zahlreiche eindrucksvolle Chorstücke erlebbar gemacht.

Umrahmt wurde der Passionsteil des “Messias” von zwei Choralkantaten Max Regers. Zur Eröffnung des Konzertes sang der Chor die Choralkantate “O Haupt voll Blut und Wunden”. Die Aufführung der Kantate “O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen“ am Ende des Konzertes kann als kleines musikalisches Novum betrachtet werden, erklang doch dieses Stück in Fürstenwalde und auch im gesamten Bundesland Brandenburg noch nie öffentlich.
Damit wurden seit Oktober 2012 vier Choralkantaten Max Regers im St. Marien Dom in Fürstenwalde gespielt und gesungen. Den Zuhörern wurde damit Dank unseres Kantors KMD Georg Popp eine nicht so bekannte, hoch romantische Seite des bedeutenden Komponisten nahe gebracht.